Traumatherapie in Eutin und Umgebung

Traumatherapie NARM™(nach dem Heilpraktikergesetz)

Du bist nicht zu sensibel. Nicht zu kompliziert. Und nicht kaputt.

Dein Nervensystem hat gelernt zu überleben.

Vielleicht hast du schon viel an dir gearbeitet. Du verstehst deine Muster, hast Bücher gelesen oder Therapien gemacht – und trotzdem gerätst du immer wieder in dieselben Dynamiken.

Du funktionierst. Doch innerlich fühlst du dich erschöpft, zweifelst an dir, passt dich an oder verlierst dich in Beziehungen.

Das liegt nicht daran, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Oft sind es die Folgen von Entwicklungs- und Bindungstrauma.

Was ist NARM™?

Das NeuroAffective Relational Model NARM ist ein moderner, wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Behandlung von Entwicklungs- und Bindungstrauma.

Frühe Beziehungserfahrungen prägen unser Nervensystem. Wenn wir als Kind emotionale Sicherheit, Verlässlichkeit oder das Gefühl, wirklich gesehen zu werden, vermissen, entwickeln wir Überlebensstrategien. Sie waren damals notwendig – heute können sie uns daran hindern, gesunde Beziehungen zu führen, Grenzen zu setzen oder uns selbst mit Mitgefühl zu begegnen.

NARMhilft dir, diese unbewussten Muster zu erkennen und zu verändern – ohne dich auf das Wiedererleben belastender Erinnerungen zu fokussieren.

Im Mittelpunkt steht nicht die Frage: „Was stimmt nicht mit dir?”

Sondern:

„Wie haben deine frühen Erfahrungen dein heutiges Erleben geprägt – und was brauchst du, um dich heute sicher, verbunden und frei zu fühlen?”

So entsteht nachhaltige Veränderung – nicht durch Kampf gegen dich selbst, sondern durch einen neuen Kontakt zu dir.

Dabei begleite ich dich

Wenn du …

  • dich selbst oft infrage stellst.
  • immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster gerätst.
  • Schwierigkeiten hast, Grenzen zu setzen.
  • unter den Folgen einer emotional verletzenden oder narzisstischen Beziehung leidest.
  • dich nach innerer Ruhe, Selbstvertrauen und echten Beziehungen sehnst.

Meine Haltung

Ich sehe keine Defizite.

Ich sehe einen Menschen, dessen Nervensystem sich an schwierige Erfahrungen angepasst hat.

Mit Fachkompetenz, Empathie und einem traumasensiblen Blick begleite ich dich dabei, alte Überlebensstrategien zu verstehen, dein Nervensystem zu regulieren und wieder in Verbindung mit dir selbst zu kommen.

Denn Heilung bedeutet nicht, jemand anderes zu werden.

Heilung bedeutet, wieder ganz du selbst zu sein.

Vereinbare jetzt dein Erstgespräch.

Ich begleite dich auf deinem Weg zu mehr innerer Sicherheit, Selbstverbundenheit und gesunden Beziehungen.

Wie entsteht ein Bindungs- oder Entwicklungstrauma?

Ein Trauma, verursacht durch unsere ersten Bezugspersonen in der frühen Zeit der Kindheit entsteht dadurch, dass das Kind sich in einer Umgebung anpassen musste. Vielleicht war ein Elternteil süchtig, psychisch krank, es gab Gewalt, Missbrauch oder Verwahrlosung in der Familie. Es können jedoch auch die immer wiederkehrenden Abwertungen, die Nicht-Beachtung oder die versteckten Botschaften der Bezugspersonen gewesen sein, die dem kleinen Wesen schadeten. Das Kind hatte nicht die Möglichkeit zu fliehen oder sich gar Hilfe zu holen. Es war den traumatisierenden Gegebenheiten ausgesetzt. Die Anpassung an die Umgebung blieb als einzige Möglichkeit, damit umzugehen. Der Kontakt und die Erhaltung der Bindungsbeziehung stand im Vordergrund, denn ein Kind kann nicht allein leben. Das Kind schützt sich vor Bedrohung und Überforderung, indem es sich vom Kontakt zu sich und den eigenen Bedürfnissen und zu seinem Körper abschneidet. Dies dient dem Überleben, bzw. dem Bewältigen unaushaltbarer Gefühle. Nicht das vergangene Trauma an sich ist später das Beeinträchtigende, sondern die gelernten und automatisierten Adaptionsmechanismen, die später im Erwachsenenalter zu gravierenden Symptomen führen. Diese schränken die eigene Lebenskraft und die Lebendigkeit ein, so dass es zu Konflikten, Schmerzen und anderen Leidenszuständen komm. 

Symptome und Erkrankungen bei einem Trauma:

  • Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Adipositas
  • Zwangserkrankungen
  • Unerklärliche Beschwerden
  • Chronische Schmerzen
  • Sinnlosigkeitsgefühl
  • Suchterkrankungen (Alkohol, Rauchen, Drogen, Sex, Arbeit, Sport)
  • Einsamkeitsgefühl
  • Sexualstörungen
  • Burn Out
  • Dissoziation
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Beziehungsprobleme
  • Gefühllosigkeit
  • Hochsensibilität
  • Angst und Panikstörungen
  • Hyperaktivität